Öffentlicher Raum

Sichtflächen prägen den Alltag.

Gut sichtbare Flächen in Städten sind fast vollständig kommerziell belegt. Daneben gibt es Spielraum — für Streetart, verabredete Wände und freie Gestaltung.

Was Forschung, Städte und Regulierung über öffentliche Flächen dokumentiert haben, zeigt diese Sammlung.

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Absprachen

Eine Wand wird leichter nutzbar, wenn die Erlaubnis klar ist.

Für Gestaltungswände hilft eine einfache Vereinbarung: Welche Fläche ist gemeint, wer darf gestalten, wie lange gilt die Erlaubnis, was passiert bei Reinigung, Fotos, Urheberrecht und Rückfragen.

Der Vereinbarungshelfer bereitet daraus einen rechtlich vorsichtigen Entwurf vor. Er ersetzt keine Rechtsberatung, macht aber die wichtigsten Punkte sichtbar.

Vereinbarung vorbereiten

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2025

Gestaltungswände und Nachhaltigkeit

Freie Gestaltungswände sind Kulturorte im Stadtraum. Sie ermöglichen kreative Teilhabe, wirtschaftliche Chancen für Künstlerinnen und lebendige Nachbarschaften — und berühren damit mehrere Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2025. Kommerzielle Außenwerbung steht diesen Zielen häufig entgegen.

„Die Umsetzung der Agenda 2030 ist eine kulturelle Aufgabe." — Deutscher Kulturrat

✓ Unterstützt durch freie Gestaltungswände  ·  ✕ Häufig entgegengesetzt durch kommerzielle Außenwerbung

Freie Gestaltungswände

unterstützen diese Ziele

SDG 3 Gesundheit und Wohlbefinden
SDG 3 · Gesundheit & WohlbefindenKreative Teilhabe stärkt das Wohlbefinden im Quartier; öffentliche Gestaltung belebt die unmittelbare Umgebung
SDG 4 Hochwertige Bildung
SDG 4 · Hochwertige BildungKünstlerische Fähigkeiten können im öffentlichen Raum erprobt und entwickelt werden — niedrigschwellig und ohne institutionellen Zugang
SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
SDG 8 · Nachhaltig wirtschaftenKünstlerinnen und Kreative können durch öffentliche Gestaltungsaufträge wirtschaften und lokale Kultur mitgestalten
SDG 10 Weniger Ungleichheiten
SDG 10 · Weniger UngleichheitenGestaltungswände bieten Kreativraum unabhängig von finanziellen Mitteln oder dem Zugang zu Galerien und Institutionen
SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden
SDG 11 · Nachhaltige StädteUniverseller Zugang zu öffentlichem Raum für alle bis 2030 (UN-Ziel 11.7) — Gestaltungswände aktivieren Stadtflächen ohne Baueingriff und schaffen sichtbare Kulturorte im Nahbereich
SDG 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
SDG 17 · Globale PartnerschaftKlare Absprachen zwischen Eigentümern und Gestalterinnen — Grundlage für verantwortungsvolle, dauerhafte Nutzung

Kommerzielle Außenwerbung

konterkariert häufig

SDG 3
SDG 3 · Gesundheit & WohlbefindenWerbung für ungesunde Produkte, Lichtverschmutzung durch Leuchtwerbung im Wohnumfeld
SDG 10
SDG 10 · Weniger UngleichheitenÖffentlicher Raum wird vorrangig kommerziell genutzt; kulturelle Teilhabe ohne Budget bleibt ausgegrenzt
SDG 11
SDG 11 · Nachhaltige StädteVisuelle Überladung des Stadtraums, Beeinträchtigung des Stadtbilds und der Aufenthaltsqualität
SDG 12
SDG 12 · Nachhaltiger KonsumWerbung zielt strukturell auf Konsum — häufig im Widerspruch zu Suffizienz und nachhaltigem Verhalten
SDG 13
SDG 13 · KlimaschutzHäufige Bewerbung klimaschädlicher Produkte wie Flugreisen, Verbrenner oder Fast Fashion

Quelle: Bundesregierung / Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2025 · SDG-Icons © United Nations

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